Dienstag, 11. September 2012

Wichtige Entscheidung...

... und ich hoffe die eine oder andere kann mir da ein bisschen helfen...

ich war gestern mit meinem Mann ein Atelier anschauen... 26m2 Miete ca 440.- Euro im Monat inkl. Nebenkosten wie Wasser, Strom usw... Warenlift vorhanden... Sehr zentral gelegen in einem Einkaufszentrum im 2 OG... Öffentliche Verkehrsmittel genau vor dem Gebäude... Parking 2 Std gratis... also eigentlich perfekt.

Nun mein Problem:

Ich habe hier zu Hause ein kleines Hobbyzimmer von nur 9m2 und muss ständig umräumen wenn ich etwas anderes machen möchte... Wenn ich jemand einladen möchte um gemeinsam zu stricken, fimolieren oder auch rebornen muss ich den ganzen Kram ins Wohnzimmer tragen weil zu zweit im Hobbyraum kein Platz ist... Privatsphäre ist so keine möglich...

Ich habe mir mal eine positiv/negativ Liste angefangen zu machen und möchte einfach auch noch gerne eure Meinung dazu hören...

POSITIV
- grosser Raum
- Arbeit nicht mehr zu Hause
- geregelte Zeiten
- mögliche selbständigkeit 

NEGATIV: 
- Miete ( hab angst das ich die nicht einhole mit verkauf, Kursen usw.)
- kompliziert ( Buchhaltung )
- aus meinen Hobby`s wird ein "müssen" 

Ich hoffe ihr könnt mir da vielleicht ein bisschen weiterhelfen... Es war schon immer mein Traum ein eigenes Atelier mit viel Platz zu haben... Aber Angst habe ich trotzdem...

Kommentare:

  1. Liebe Nicole,
    das ist wahrhaft eine schwere Entscheidung, bei der ich Dir leider keinen Tipp geben kann.
    Es muß auf jeden Fall sehr gut überlegt und durchkalkuliert sein!
    Ich wünsche Dir, daß Du für Dich die richtige Entscheidung findest!
    Ich wünsch Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  2. Liebe Niki,

    ich hätte auch gerne so ein Atelier,aber ich denke da genauso wie Du. Viele haben aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht. Bedenke dabei, daß Du ja dann immer hin und her pendeln mußt.

    Ich würde versuchen mich zu hause weiterhin zu anrangieren. Dann kann man auch Abends mal was machen und hat alles dabei.
    Liebe Grüße
    Tina

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  3. für wahr ist der schritt in die selbstständigkeit nicht ganz einfach und muss gut überlegt sein. ich kann verstehen das du deinen traum verwirklichen möchtest, aber bedenke: es gibt sehr viele hobbykünstlerinnen. mit miete, versicherungen (du musst dich alleine krankenversichern!!!!) etc., kann man sich schnell übernehmen!!! glaub mir, ich habe es versucht (allerdings nicht mit meinem hobby)
    wenn du es wagst, dann müssen alle kosten(incl. dem steuerberater, (das muss sein)überschubar bleiben, damit die auf jedenfall gedeckt sind! im ersten jahr bekommt man oft was vom finanzamt wieder, aber irgendwann wollen sie gewinne sehen!!!!
    sehr schnell kann es passieren, das man an das "familiengeld" gehen muss, das darf nicht passieren!
    mein tipp wäre...nehmt eine grössere wohnung, dann haben alle was davon. und dir bleiben die meisten kosten erspart!
    gglG
    PS. ich will dir deinen traum nicht "madig" machen, sondern nur etwas kritisch die sache beleuchten, ich hoffe du siehst es genauso?

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  4. Liebe Niki
    ich kann mich den andern Kommentaren nur anschliessen. Du machst ganz tolle Sachen, aber die Konkurrenz ist riesig! Rechne aus, was du monatlich einnehmen müsstest (erst mal nur Miete und Material) und wie und wo du diese machen willst. Vor Weihnachten ist dies vielleicht kein Problem. Aber der Januar, Februar...? Mit ein bisschen Geduld findest du bestimmt etwas günstigeres. Das wünsche ich dir von Herzen!
    Liebi Grüess
    Nadia

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  5. liebe niki

    das is ne echt komplizierte nuss;) ich an deiner stelle würde mir erstmal überlegen..wie oft hast du jemanden zu besuch? weil für z.b. 2-3x pro monat würde ich nicht externes suchen. ich finds sehr praktisch von zuhause aus. zudem..wie du schon sagst..buchhaltung..miete..was wäre bei dir zuhause von nöten, um dein hobbyzimmer so optimal auszurüsten damits trotzdem zuhause geht? das geld an miete kann man sich dann sparen oder aber zuhause für ein atelier nutzen. das pendeln is nicht zu unterschätzen. es wäre schade wenn das hobby zum MÜSSEN wird oder du viel investiert hast ins atelier und es dann evt. doch nicht rendiert.
    ich hoffe du findest für dich die ideale lösung.
    liebe grüsse
    becky

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  6. hallo niki ...
    ich bin selbstständig und würde es nie wieder machen..aber bin nun schon 55 und habe nur noch ein paar jahre ... schmunzel...bedenke ..was ist wenn du mal krank wirst ?..buchhaltung..finanzamt...umsatzsteuer ... usw. um deine kosten zu decken und auch noch was übrig zu haben ... müsstest du mindestens 1000.- - 1200.- € zusammen bekommen ... lohnt sich das ? dann doch lieber umräumen
    G.L.G. Petra

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  7. Liebe Niki
    Ich bin selbständig (Fusspflege). In der Schweiz muss man erst eine Buchhaltung führen wenn man über 100`000 Fr. einnimmt. Auch dann fallen erst MwSt. an. Wenn man weniger verdient reicht es aus wenn Du ganz einfach alle Deine Einnahmen und Ausgaben in ein Buch schreibst. Alle Quittungen dazu. Dafür brauchst Du keinen Buchhalter. Die Steuererklärung lässt Du von jemandem ausfüllen. Wir haben den Treuhänder den wir schon vorher hatten, bezahlen um 150.- (Hausbesitzer). Dazu nimmst Du dann dieses Buch mit (oder Heft). Versicherungen sind keine obligatorisch im Normalfall (nicht mal bei mir als Fusspflegerin).
    Ich würde es mir aber auch zweimal überlegen ob du so viel Geld ausgeben möchtest. Schau, ich mache das mit meinen Hobbies schon Jahre lang. Ich verkaufe Stickdateien, stricke für die anderen, ich mache verkäufliche Anleitungen, färbe Wolle nähe und flicke in Auftrag und noch vieles mehr. Und obwohl ich schon eine kleine Stammkundschaft habe, habe ich unter dem Strich noch keine wesentlichen Einnahmen (bei den Hobbies mein ich jetzt).
    Eine grössere Wohnung ist eine gute Idee. Wenn ihr Hausbesitzer seid, dann könnte man vielleicht das Dachgeschoss ausbauen oder irgendwo einen Pavillon anbauen...?
    Liebe Grüsse
    verflixteNadel

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  8. Was ich noch vergessen habe: Wir haben es wesentlich einfacher als unsere Nachbarn wenn wir ein bisschen was aus dem Hobby verdienen möchten....

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  9. Liebe Niki,

    mein Mann hat sich vor etwas mehr als 8 Jahren selbstständig gemacht und ich habe dann vor 3 Jahren den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und mein Hobby (stricken) zum Beruf gemacht (Wollgeschäft). Allerdings hatte ich das Glück, dass bei uns im Haus ein Laden dabei ist. Die Miete usw. fallen bei mir also erst mal weg. Außerdem finde ich es praktisch, da ich, wenn im Laden mal nichts los ist, noch meinen Haushalt nebenbei erledigen kann und auf meinen Sohn aufpassen kann.
    Für den Anfang brauchst du auf jeden Fall einen langen Atem, soll heißen du solltest finanziell auf sicheren Füßen stehen und mindestens 1-2 Jahre überbrücken können auch ohne groß mit Einnahmen zu rechnen. Deswegen ist es einfacher, wenn zu Beginn erst mal keine Kosten für Miete, Wasser, Strom usw. anfallen.
    Die Buchführung erledige ich noch selbst. Auch die von meinem Mann, inkl. Lohnbuchhaltung. Ich hatte zu Beginn jemanden, der mich darin unterstützt hat und den ich auch jetzt noch jederzeit fragen kann, wenn etwas unklar ist. Die erste Steuerprüfung haben wir auch schon hinter uns, ohne Probleme; kann also nicht so falsch sein, was ich mache. Steuerberater sind auch wieder Kosten, die man sich sparen kann, es kostet dir nur Zeit und viel Geduld.
    Auf jeden Fall solltest du dir den Schritt sehr gut überlegen, denn zurück ist oft schwierig und meistens mit verlorenen Geld verbunden.
    Gibt es vielleicht die Möglichkeit das ganze erst mal nebenbei laufen zu lassen, neben deinem Job?
    Wir können auch gerne mal telefonieren, wenn du möchtest, meine Telefonnummer steht in meinem Blog oder melde dich per Mail dann kann ich sie dir auch schicken

    Egal wie du dich entscheiden solltest, wünsche ich dir auf jeden Fall alles gute für die Zukunft

    LG Lissy

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